in Stroetmanns Fabrik Emsdetten ab 27.01.2026
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Gerade, wenn Menschen Angst haben, scheuen sie sich, an Kursen oder Workshops teilzunehmen, die ihnen eigentlich weiterhelfen könnten.
Genau das weiß Tanja aus eigener Erfahrung sehr gut. Deshalb sprechen wir hier genau über dieses Thema:
Kontakt zu Birgit: 02574-245871
Kontakt zu Tanja: 0170 4676618
Dieses Interview ist ganz spontan aus dem Brainstorming zu unserem gemeinsamen Angebot
entstanden. Da ich jedes Wort aus der Erfahrung von Tanja so wertvoll finde, habe ich für Dich den Inhalt der Aufnahme in kurzen Worten zusammengefasst.
Titel 1 Wenn gerade mehrere sehr starke Emotionen da sind, ...
wähle ich die Emotion raus, die im Moment am stärksten ist,
triggere bewusst diese Emotion, dass sie ins Fließen kommt.
Ich durchlebe diese Emotion.
Dadurch kann diese Emotion abfließen.
Ich fühle dadurch hinterher Erleichterung.
Titel 2 Vorbereitung auf emotionale Herausforderungen
An besonderen Tagen, wo ich weiß, dass es mir schlecht gehen wird (Todestag, Geburtstag), bereite ich mich bewusst vor. Dann konfrontiere ich diese Emotionen vorher bewusst, damit ich den betreffenden Tag gut durchleben kann.
Titel 3 Die Besonderheit von Tanjas Mehrfachbelastung:
Tod des Sohnes + Scheidung!
Jedes Thema für sich ist schon eine Katastrophe.
Daher ist es besser für mich, diese Themen zu trennen. Sonst ist es zu viel.
Diese selbstgefundene Strategie ist für mich lebenswichtig.
Medikamente können eine Pause bringen, aber sie heilen den Schmerz nicht.
Selbstfürsorge ist überlebenswichtig.
Titel 4 Was gibt Tanja am meisten Kraft?
Trotz der Belastung kleine Momente genießen, die mich lächeln lassen und glücklich machen.
Zufrieden sein mit der Situation, wie sie gerade ist.
Nachts vor dem Schlafen eine Körperreise machen:
- Wo ist Schmerz?
- Was schaue ich mir morgen an?
Titel 5 Weitere Kraftquellen
Die Menschen um mich rum: Familie, Partner ...
Wichtig, empathisches Umfeld zu haben,
Zeit mit mir alleine zu verbringen.
Medien, Aktionen, Termine bringen mich mehr in den Fluchtmodus, von mir selber weg.
Kreativität – das gibt mir Zeit für mich, um in meine Welt einzutauchen.
Mir selber sagen, was ich noch kann. Es ist ja viel weggebrochen, aber mir selbst bewusst zu machen: Das kann ich noch! Wenn ich die ganz kleinen Sachen nicht mehr sehen könnte, wäre alles vorbei.
Titel 6 Heilkraft des Lachens:
Viele berichten, dass es ihnen in sehr starken Situationen schwerfällt zu lachen.
Wann kann ich lachen: Bei Alltagssituationen, wenn ich denke: "Jetzt würde mein Sohn lachen!"
Lachen / Lächeln gibt dem Körper das Signal: Hier ist jetzt alles in Ordnung. Das entspannt Körper und Geist.
Ohne Lachen kommt die Depression.
Teil 7 Rückfallmomente, die ganz schwer sind:
Da gehe ich sofort in das Positive und zähle mir auf, was ich alles schon geschafft habe, was mich dazu bringt, dabei zu bleiben und weiterzuleben.
Wer bin ich, was macht mich aus?
Ich stehe mir selbst zur Seite in schweren Situationen.
Ich werde mir selbst zu einer Stütze. Ich bin mir selber dankbar.
Ich falle hin und stehe immer wieder auf.
Ich bin schon durch so viel durchgegangen und immer wieder aufgestanden!
Teil 8 Was wäre in der Zukunft für Dich interessant?
Ich spüre immer mehr den Drang, Leuten zu helfen mit Themen wie:
Angst, Angst vor der Angst, Panik, was Gedanken mit einem veranstalten können ...
Ich möchte meine eigenen Lebenserfahrungen weitergeben.
Mein Wissen weitergeben.
Heute ist es so schwierig, tiefe Gespräche mit Menschen zu führen ...
Ich will sagen, wie das gewesen ist. Wie war das für mich, wie bin ich da durchgegangen, wie habe ich das überlebt?
Teil 9 Die Erfahrungen im Körper integrieren
Für viele Menschen ist es wichtig, kleine Sachen zu haben, die man eben mal schnell für sich machen kann, z.B.:
EFT- Klopfen
Nasenwechselatmung.
Das sind Sekunden, die ich in den Tag integrieren kann, die nicht extra Zeit kosten.
Mitten im Studium treten immer häufiger Angst und Panik auf. Die Konzentrationsfähigkeit lässt nach, die Angst weitet sich in immer mehr Lebensbereiche aus. Es wird zunehmend schwerer, am Alltagsleben "ganz normal" teilzunehmen.
Hier ein Interview mit einer jungen Frau, die diese Herausforderung auf ihre Art gemeistert hat und nun von sich sagt, dass sie im Moment keine Therapie mehr braucht:
Wenn jemand sich - dank Lebenserfahrung - mit starken Gefühlen auskennt, dann ist es Tanja!
Tanja kam lange in meine QiYoga-Stunden und profitierte sehr von den Entspannungstechniken, die sie bei mir lernte und direkt sehr kreativ in ihren Alltag integrierte. Denn zu dieser Zeit waren Angst und Panikattacken die großen Herausforderungen in ihrem Alltag.
Das Ertrinken ihres Sohnes war ein unglaublich schwerer Schicksalsschlag für Tanja. Bei dem allmählichen Verarbeiten dieses hochgradig traumatischen Erlebnisses helfen ihr die gelernten Techniken bis heute enorm.
Wenn sie in diesem Interview von Sehnsucht und Traurigkeit berichtet, meint sie damit die emotionale Verarbeitung der Erfahrung des Verlustes ihres Sohnes und der Scheidung von ihrem Mann.